SV Albbruck 

 

Obersäckingen gewinnt, Albbruck rutscht ans Tabellenende
Dem SV Obersäckingen gelang mit dem 1:0-Erfolg gegen Geißlingen der Sprung auf Rang 13. In Abwesenheit von Trainer Carlo Ciarmiello, der auf einem Kurzurlaub in Italien weilte und von Rusmir Omeragic vertreten wurde, erspielte sich der SVO eine Vielzahl von Möglichkeiten, betrieb aber Chancenwucher. „Ein Tor reicht aber auch“, fand Ciarmiello. Kurz vor Schluss prallten Torwart Jens Liebezeit und Verteidiger Christoph Kunzen zusammen. Liebezeit wurde vorsorglich gegen Jonas Schöneich ausgewechselt.
Drei Auswärtstore erzielt und trotzdem in der Nachspielzeit mit 3:4 verloren und ans Tabellenende gerutscht – dem SV Albbruck blieb beim Gastspiel in Küssaberg nichts erspart. Bereits in den ersten zehn Spielminuten zog der gastgebende SV Rheintal auf 2:0 davon. Da befürchtete SVA-Trainer Rainer Jehle schon eine üble Abreibung. „Aber wir haben uns am Riemen gerissen und kamen zu einem 3:3 zur Pause. Wir hatten auch eine Vielzahl an Chancen, unter anderem einen Lattentreffer.“ Nachdem Jannik Jehle mit der Ampelkarte vom Feld geschickt worden war (89.), musste Albbruck das 3:4 schlucken. „Wir haben im Abstiegskampf nun die schlechtesten Karten“, stellte Jehle fest. „Aber wir spielen noch daheim gegen Lauchringen und Obersäckingen – da müssen wir die Punkte holen.“


Kreisliga A - Ost    SV Albbruck – SV Stühlingen 1:4 (1:1)

Mit einem deutlichen 4:1-Sieg im Gepäck trat SV Stühlingen am Sonntag die Heimreise aus Albbruck an. Auf dem Papier ging der SV Stühlingen als Favorit ins Spiel gegen den SV Albbruck – der Verlauf der 90 Minuten zeigte, weshalb dem so war. Das Hinspiel hatte SV Stühlingen mit 4:1 gewonnen.

Kaum war das Spiel angepfiffen, lag das Team von Andreas Bauhuber bereits in Front. Sven Baumgärtner markierte in der zweiten Minute die Führung. Der SV Albbruck zeigte sich wenig beeindruckt. In der zehnten Minute schlug Nico Gerteiser mit dem Ausgleich zurück. Zum Seitenwechsel hatte keine Mannschaft die Oberhand gewonnen. Unentschieden lautete der Zwischenstand. In Durchgang zwei lief Frank Bächle anstelle von Johannes Eschbach für den SV Albbruck auf. In der 60. Minute stellte Andreas Bauhuber um und schickte in einem Doppelwechsel Immanuel Groß und Fabian Harder für Valentin Jehle und Tobias Klösel auf den Rasen. Mit Gerteiser und Stefan Rutschmann nahm Rainer Jehle; Oliver Schulz in der 71. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Jaime Monteiro Pinto und Niklas Pecoraro. 

Dass SV Stühlingen in der Schlussphase auf den Sieg hoffte, war das Verdienst von Adelin Oborocianu, der in der 72. Minute zur Stelle war. Lajos Armbruster erhöhte den Vorsprung der Gäste nach 88 Minuten auf 3:1. Kurz darauf traf Marius Böhler in der Nachspielzeit für SV Stühlingen (93.). Letzten Endes ging SV Stühlingen im Duell mit dem SV Albbruck als Sieger hervor.

Ligaweit fängt kein Team mehr Gegentreffer als der SV Albbruck. Man kassierte bereits 70 Tore gegen sich. Wann findet die Heimmannschaft die Lösung für die eigene Abwehrmisere? Im Spiel gegen SV Stühlingen setzte es eine neuerliche Pleite, womit der SV Albbruck im Klassement weiter abrutschte. Nun musste sich der SV Albbruck schon zwölfmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die fünf Siege und sechs Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Vor vier Spielen bejubelte der SV Albbruck zuletzt einen Sieg.

Trotz der drei Zähler machte SV Stühlingen im Klassement keinen Boden gut. Mit zehn Siegen und zehn Niederlagen weist SV Stühlingen eine ausgeglichene Bilanz vor. Folgerichtig steht SV Stühlingen im Mittelfeld der Tabelle. Durch den klaren Erfolg über den SV Albbruck ist SV Stühlingen weiter im Aufwind.

Am nächsten Sonntag (15:00 Uhr) reist der SV Albbruck zum SV Rheintal. 


Rainer Jehle springt beim SV Albbruck ein und holt 4 Punkte aus 2 Partien

 Urgestein übernimmt A-Kreisligisten bis Saisonende

Ein alter Bekannter soll den SV Albbruck vor dem Abstieg in die B-Klasse bewahren: Rainer Jehle übernimmt den Tabellenvorletzten der Kreisliga A Ost bis zum Saisonende. Der 55-Jährige tritt die Nachfolge von Thomas Duffner an.
Duffner, 53, hatte sich am Sonntag mit dem SVA nach der 1:9-Pleite beim SV 08 Laufenburg II einvernehmlich auf eine Trennung geeinigt. "Ich hoffe, dass die Mannschaft dadurch wachgerüttelt wird und zu punkten anfängt", sagte Duffner anschließend gegenüber der BZ. Er hatte das Traineramt in Albbruck im Sommer 2020 angetreten.
Jehle ist beim SV Albbruck ein Urgestein und seit 1974 im Verein. Laut Vorstand Christian Kaspar ist er die Idealbesetzung in der prekären Situation. Jehle hatte bereits dreimal das Albbrucker Traineramt inne, insgesamt blickt er auf sieben Jahre als SVA-Coach zurück. Zuletzt war er in der Saison 2019/20 in hauptverantwortlicher Position, ehe die damalige Runde pandemiebedingt abgebrochen wurde. Während Duffners Amtszeit hatte Jehle das eine oder andere Spiel vertretungsweise übernommen, als der Chefcoach verhindert war.

Lieber Molli, wir wünschen Dir weiterhin alles Gute im Abstiegskampf und drücken Dir und der Mannschaft alle Daumen.


1:9-Pleite kostet Albbrucks Trainer Thomas Duffner den Job

Der SV Albbruck wechselt nach der Klatsche gegen Laufenburg seinen Trainer.

Das Spiel blieb nicht ohne Auswirkungen beim SV Albbruck: Der Verein trennte sich am Sonntag von Trainer Thomas Duffner – im gegenseitigen Einvernehmen, wie sowohl Vorsitzender Christian Kasper als auch Duffner selbst bestätigten. „Wir wollten erst bis Ostern warten, wie es läuft“, so Duffner, „aber im Spiel gegen Laufenburg sind wir vorgeführt worden. Es hat sich gezeigt, dass es so nicht geht, und da ich ohnehin noch nicht für die kommende Saison zugesagt hatte, haben wir diesen Schritt gemeinsam beschlossen. Die einzige und richtige Entscheidung! Ich hoffe, dass die Mannschaft dadurch wachgerüttelt wird und zu punkten anfängt.“ Kasper dankte Duffner für sein außerordentliches Engagement für den Verein. Der SV sucht nun mit Hochdruck nach einem Nachfolger.


SV Albbruck mit Personalproblemen, SV Obersäckingen mit Leidenschaft

Der Erfolg des FC Weizen setzte den Konkurrenten SV Albbruck im Abstiegskampf unter Druck. Die Elf von Thomas Duffner unterlag in Horheim klar mit 1:4. "Trotz unserer Personalprobleme hatten wir uns viel vorgenommen und hatten den besseren Start", berichtete Duffner. Ein Manko blieb die Torausbeute: "Chancen hatten wir genug, nur haben wir nichts daraus gemacht. Aber unser größtes Problem war der große Platz. Horheim hat uns immer wieder mit langen Bällen überspielt." Das Resultat sei am Ende nicht unverdient gewesen. "Es war ein Sechs-Punkte-Spiel, und das haben wir nicht gepackt", sagte Duffner. "Wir haben noch elf Spiele, aber bei unserer Personalsituation wird es immer schwieriger, in den Rhythmus zu finden. Wir müssen versuchen, die Punkte auf eigenem Platz zu holen."

 

Der SV Obersäckingen errang im Gastspiel beim SV Rheintal ein torloses Remis. "Ein Spiel mit vielen Höhen und Tiefen", befand SVO-Coach Carlo Ciarmiello. "In der ersten Halbzeit hatten wir viele Chancen, konnten sie aber nicht nutzen." Kurz vor dem Wechsel bekam Rheintal einen Elfmeter zugesprochen, aber Egzon Aliaj scheiterte an Gästekeeper Davide Battaglia. "In der zweiten Halbzeit war Rheintal am Drücker, daher bin ich mit dem Punkt zufrieden. Wir hatten einige Spielerausfälle, aber alle haben sich hineingekniet und mit Leidenschaft gekämpft."

 

 


SV Albbruck holt im Abstiegskampf einen Punkt für die Moral

 Der abstiegsgefährdete SV Albbruck erreichte im Heimspiel gegen Wutöschingen ein 1:1. Nur die Tordifferenz trennt die Mannschaft von Thomas Duffner vom sicheren zwölften Platz. Albbruck war in der ersten Halbzeit die dominierende Elf, fand auch Gästetrainer Markus Hofer, der schon beim Aufwärmen bemerkt hatte, dass einige seiner Spieler die Partie nicht mit der richtigen Einstellung angingen. 

"Wir konnten uns bei unserem Torwart Maximilian Korol bedanken, dass es mit 0:0 in die Pause ging", so Hofer. "In der Pause bin ich etwas lauter geworden und habe die Mentalität angesprochen. In der zweiten Halbzeit war eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz."

Lukas Manz, 18, und Alex Albicker, 19, brillierten auf der Doppelsechs, und Niko Bischoff nutzte eine Unachtsamkeit der Gastgeber zum 1:0. "Wutöschingen war danach die bessere Mannschaft", bestätigte Duffner. "Mal konnten wir gerade so auf der Linie klären, mal haben sie frei vorm Tor vergeben." In der Nachspielzeit setzte Philipp Kirves nach einer gelungenen Passkombination David Mollmann in Szene, und jener traf zum 1:1. 

Während Markus Hofer von zwei verschenkten Punkten sprach, freute sich Duffner über einen wichtigen Punkt für die Moral.